Photovoltaik FAQ - Top 15

Häufige Fragen rund ums Thema Solarstrom

1) Was ist Photovoltaik?

Der Begriff "Photovoltaik" setzt sich zusammen aus dem Wort "Photo" (griechisch Phos"), welches übersetzt Licht bedeutet und dem Wort "Voltaik". Dieses wird mit dem italienischen Physiker Allessandro Volta, welcher die Elektrizität erforschte, verbunden. Photovoltaik bedeutet also Stromerzeugung durch die Nutzung von Sonnenenergie.

Der Erfolg der Photovoltaikanlage hat stetig zugenommen, sodass ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt bis zu 50 % des jährigen Strombedarfs mit der eigenen Solar-Anlage decken kann. Die Installation einer Solaranlage wird durch die Kombination mit einem Stromspeicher noch effektiver. 



2) Lohnt sich Photovoltaik?

Ja! Von folgenden Vorteilen können Sie durch die Anschaffung einer Solaranlage profitieren:

  1. Kostenersparnis: Sie senken gezielt Ihre monatliche Stromkosten und sind nicht weiter abhängig von Strompreissteigerung
  2. Umwelt: Grüner Strom schont unsere Umwelt, da er klimaneutral und ohne CO2 produziert wird. Jeder Anlagenbesitzer leistet   (s)einen Teil zum Umweltschutz und trägt dazu bei die Klimaerwärmung einzudämmen.

Hier finden Sie weitere Vorteile



3) Eignet sich mein Dach für die Installation?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Die meisten Dachflächen (unabhängig ob Schräg- oder Flachdach) eignen sich zur Installation einer Solaranlage. In einem kostenlosen und unverbindlichen Vor-Ort-Termin analysiert ein Berater die Dachfläche und kann somit die Eignung feststellen. Hier spielen Störobjekte, Verschattungen und die Ausrichtung eine wichtige Rolle. 



4) Welche Dachausrichtung ist optimal?

Die Süd Ausrichtung hat den höchsten Jahresertrag mit ca. 970 kWh/kWp/Jahr und ist bei Volleinspeisung die beste Ausrichtung für Schrägdächer. Bei Flachdächern hingegen ist es die Ausrichtung mit der schlechtesten Flächennutzung. 

 

Für einen hohen Eigenverbrauch des Solarstroms ist eine Ost-West-Ausrichtung besonders gut!

 



5) Aus welchen Komponenten besteht eine PV-AnlagE?

Eine Solaranlagen beinhaltet folgende Komponenten:

1. Solarmodule + Unterkonstruktion

2. Wechselrichter

3. Stromverteilung

4. Verbraucher

5. Stromspeicher

 

Bei Bedarf können weitere Elemente wie z.B. eine Warm-Wasser-Wärmepumpe in das System integriert werden. Auch Smart-Home-Lösungen sind möglich, um die maximale Effizienz einer Solaranlage zu erreichen.



6) Was bedeutet kWp?

Watt peak (engl. Spitze) ist eine Bezeichnung für die elektrische Maximalleistung einer Photovoltaikanlage unter Standard-Testbedingungen(STC):

  • 1000 W/m² Einstrahlung
  • 25 °C Umgebungstemperatur
  • Air Mass 1,5

Ein kWp entspricht 1.000 Wp, die größere Einheit ist dabei MWp(= 1.000 kWp).



7) Warum brauche ich einen Stromspeicher?

Durch die Nutzung eines Stromspeichers können Sie Ihre Solarstrom auch dann nutzen, wenn die Sonne nicht scheint und minimieren dadurch den Strombezug aus dem öffentlichen Netz. Stromspeicher senken Ihre Stromkosten um bis zu 80 % und wirken sich positiv auf die gesamte Wirtschaftlichkeit der Anlage aus.



8) Muss ich die Solarmodule Reinigen lassen?

Neben der Reinigung durch Regen und Schnee kann die Anlage ggf. in 5 Jahresabständen manuell gereinigt werden. Die Anlage kann selber gereinigt werden, allerdings sollten ein paar Regeln beachtet werden. Die Verwendung von Hochdruckreinigern kann die Beschädigung des Rahmens und der Befestigung mit sich ziehen. Eine Reinigung kann mithilfe einer weichen Bürste, sowie sanften Reinigungsmitteln erfolgen.



9) Ist die regelmäßige Wartung pflicht?

Generell ist die Anlage wartungsfrei. Durch die Einbindung einer Visualisierung behält man die Leistung der Solaranlage im Blick und kann Leistungsabfälle direkt nachvollziehen und reagieren. Darüber hinaus bieten wir günstige Wartungsverträge an, bei denen unsere Monteure Sicht- & Leistungskontrollen sowie die Stringmessung der gesamten Anlage durchführen. So sind Sie immer auf der sicheren Seite.



10) Das EEG und Staatliche Förderungen

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz regelt die Vergütung und Einspeisung erneuerbarer Energien in das öffentliche Stromnetz und ist am 29.März 2000 in Kraft getreten. Grundlegende Änderungen wurden 2004,2009, 2012 und 2014 vorgenommen. Ursprünglich wurde nur die Volleinspeisung ins Netz mit der Einspeisevergütung gefördert, von 2009-2012 allerdings auch der Eigenverbrauch.

 

Seit dem 01.08.2014 ist eine neue Regelung der Einspeisevergütung durch das EEG in Kraft getreten. Hierbei ändert sich die Förderung, welche je nach Anschlussjahr variiert. Die in dem ersten Einspeisungsmonat festgelegte Vergütung wird bis zum Ende des Jahres plus 20 Jahre vergütet.

 

Kurz gesagt: Nicht genutzter Strom wird automatisch ins Netz eingespeist und Sie erhalten für jede kWh bares Geld. 

 

Weitere Infos finden Sie unter: www.bundesnetzagentur.de




11) Dachplatten aus Asbest (Gewerbe)

Ohne Beschädigung der Dachplatten besteht keine unmittelbare Gefährdung durch Asbestzement. Allerdings können gesundheitsgefährdende Asbestfasern durch mechanische Arbeiten oder Hochdruckreiniger freigesetzt werden.

Bei Errichtung einer Solaranlage ist es notwendig, dass das Dach zuvor professionell saniert wird, um die Sicherheit aller Beteiligten zu wahren. 



12) Was ist Gleichstrom (DC)?

DC ist die Abkürzung für das englische Wort „direct current“, also gerichteter, bzw. gleicher Strom. Bekannter ist eher der Begriff Gleichstrom. Dieser Strom hält durchgehend eine Stärke und Flussrichtung. Photovoltaikmodule oder Batterien funktionieren mit Gleichstrom. Zum Beispiel in Handys, Akkubohrern und PCs kommt Gleichstrom zum Einsatz.

 

Um Gleichstrom in den Strom aus der Stockdose umzuwandeln (Wechselstrom), benötigt jede PV-Anlage einen Wechselrichter.



13) Was ist Wechselstrom (AC)?

AC ist die Abkürzung für das englische Wort „alternating current“, was übersetzt wechselnder Strom, sprich Wechselstrom bedeutet. Wechselstrom wechselt, -wie der Name schon sagt - in regelmäßigen Wiederholungen die Flussrichtung sowie Stromstärke.

Um genau zu sein: 50-mal pro Sekunde (50 Hz) wechselt der Strom von +230V zu -230V. Wechselstrom wird für das öffentliche Stromnetz genutzt, da dieser einfacher zu erzeugen ist und eine verlustärmere Fernübertragung sicherstellt. 



14) Was versteht man unter Monitoring?

Die Vorgänger der Visualisierung waren das Ablesen des Zählerstandes, das Display am Wechselrichter, externe Displays (für private Haushalte und Kommunen) sowie externe Datenlogger mit Portalanbindung. Diese werden heute von dem externen oder integrierten Monitoring abgelöst.

Die Möglichkeiten gehen über die Speicherung und Darstellung der Erträge, der Anlagenüberwachung sowie der Fehlermeldung über die Analyse der Soll-/Istwerte mit der Optimierung und Steuerung des Verbrauches. Beim Monitoring werden die Ertragsdaten vom Wechselrichter dauerhaft gelesen und gespeichert (auf internem Speicher im Gerät oder im Portal). Diese Daten werden dann mithilfe von Zahle und Kurven visualisiert. Im Jahresvergleich können in Anlehnung an die erstellten Kurven Degradationen, Schattenbildung, sowie Wetterschwankungen erkannt und analysiert werden. 



15) Wie viel kostet eine PV-Anlage?

Die Investitionshöhe einer Solaranlage ist abhängig von den individuellen Gegebenheiten. Wie viele Module werden installiert? Welches Speichersystem und weitere wichtige Bestandteile des Gesamtpakets spiegeln sich im Gesamtergebnis nieder. Hier muss beachtet werden, dass der Gesamtpreis in Relation zum Verbrauch des Haushaltes gesehen werden muss. Der Kauf einer großen Photovoltaikanlage ist mit höheren Kosten verbunden, bringt am Ende des Jahres aber auch mehr Leistung. Aus diesem Grund beraten wir jeden Interessenten individuell und erstellen eine Wirtschaftlichkeitsberechnung.



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